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le-f
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panzerfahren.
gestern weilte ich am nachmittag in ziegenhain. ziegenhain bildet zusammen mit treysa - und dies erst seit den gebietsreformen der 70er jahre - die stadt schwalmstadt. grund meines aufenthaltes war eine kleine stadtführung mit dem schwerpunkt stolpersteine und jüdisches leben in ziegenhain. interessant war dieser teil der führung auf jeden fall, denn in ziegenhain gibt es wirklich noch widerstände gegen das gedenken an die opfer des faschismus. so konnte eine erinnerungstafel an die frühere synagoge nicht an dem haus angebracht werden, sondern nur auf dem gehweg (öffentlicher raum) davor. und das auch erst als sich ignatz bubis vor einigen jahren zum hessentag dort ankündigte. weniger interessant waren die langen ausführungen zu der ehemaligen wasserfestung ziegenhain. vor allem die beschreibung der funktion eines jeden hauses nervte irgendwann doch.
meine volle aufmerksamkeit bekam unser führer (kann man das so sagen?) als wir wieder kurz vor unserem ausgangspunkt an der jva schwalmstadt waren. vor einem nebeneingang sind dort nämlich riesige boller in den boden eingelassen, die - so wurde uns versichert - mehrere millionen gekostet haben, da sie mit irgendwelchen unterirdischen konstruktionen verbunden sind. und warum das ganze? anfang der neunziger klaute eine richtig coole sau bei der bundeswehr in stadtallendorf einen panzer, fuhr damit nach ziegenhain, durchbrach die mauer, holte seinen kollegen ab und fuhr wieder weg. da soll noch eineR was gegen panzer sagen. und by the way: die raf-gefangenen, die dort saßen, sind nie von freundInnen mit tollen gefährten abgeholt worden.
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bisher 3 Kommentar(e)
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visitor j.
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(19.9.05 16:53)
Ein Trost für die Euos von der RAF.
Selbst mir ist sowas noch nicht passiert.
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